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DGN TI-Paket: Konnektoren auf aktuelles TSL-Zertifikat umstellen

Nachdem ein Konfigurationsfehler in der zentralen Telematikinfrastruktur Ende Mai zum Ausfall eines Großteils der im Praxiseinsatz befindlichen Konnektoren geführt hat, sollte nun zügig ein aktuelles TSL-Zertifikat auf das TI-Zugangsgerät eingespielt werden. Nutzer des DGN TI-Pakets erhalten dabei Unterstützung von ihren PVS-Anbietern.

VSDM nicht durchführbar

Auch nach drei Wochen ist der zentrale Dienst der Telematikinfrastruktur (TI), welcher in der Verantwortung der gematik liegt, durch einen Zertifikatsfehler weiterhin gestört. Dadurch kann sich in etlichen Praxen der Konnektor nicht mehr mit der TI verbinden und in der Folge ist das verpflichtende Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) nicht durchführbar. Wird das TSL (Trusted Service List)-Zertifikat dauerhaft nicht erneuert, lassen sich keine elektronische Gesundheitskarten (eGK) mehr einlesen.

Um den Fehler zu beheben, ist es notwendig, zeitnah auf dem Konnektor ein aktualisiertes TSL-Zertifikat zu installieren. Der eHealth-Dienstleister Deutsches Gesundheitsnetz (DGN), der rund 12.000 Praxen mit TI Starterpaketen ausgestattet hat, setzt mit seinem PVS-Partnernetzwerk derzeit alles daran, betroffenen Praxen möglichst schnell wieder einen uneingeschränkten Betrieb zu ermöglichen.

TSL-Zertifikat: Hilfe kommt mit Quartalsupdate

Um die Zertifikatsumstellung so komfortabel wie möglich zu gestalten, haben die PVS-Partner des DGN in ihren jeweiligen Quartalsupdates eine Funktion integriert, mit deren Hilfe die Aktualität des Zertifikats geprüft werden kann. Diese Funktionalität, welche die Zertifikats-Aktualisierung unterstützt, wird u. a. von den Anbietern FREY ADV GmbH (mit dem System QUINCY), S3 Praxisscomputer GmbH (S3), InterData GmbH (InterARZT) und INDAMED EDV-Entwicklung und -Vertrieb GmbH (MEDICAL OFFICE) ab sofort bereitgestellt. Kunden werden gebeten, das Quartalsupdate nach Verfügbarkeit sofort einzuspielen.

Nach erfolgreicher TSL-Akualisierung kann sich der Konnektor dann wieder mit der TI verbinden, so dass die Praxen das VSDM wieder durchführen können.

Weitere Informationen und Quellen

Deutsches Ärzteblatt: „Störung beim Versichertenstammdatendienst“ (29.05.20)

Autorin: Katja Chalupka /DGN / Datum: 17.06.2020

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